Lila, Lila

Wednesday, 11. May 2011

„Wie weit kann, sollte, darf man für die Liebe gehen?“ fragen wir bei DaF am 11. Mai 2011 im Metropolis-Kino mit unserer turbulenten und charmanten Komödie LILA LILA des Schweizer Regisseurs Alain Gsponer nach der Buchvorlage des gleichnamigen Romans von Martin Suter.

„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“
(Albert Schweitzer)

Welcher Mensch träumt nicht davon, Spuren zu hinterlassen, etwas zu erschaffen, das seine eigene Existenz überdauert und ihn unsterblich macht: Ein Gemälde, eine Komposition, eine politische Leistung oder vielleicht auch einen Roman, der zum Bestseller wird. Letzteres gelingt unserem Filmhelden David Kern (Daniel Brühl) mit seinem Buch LILA LILA.

Dabei ist David nur unsterblich verliebt in die Literaturstudentin Marie (Hannah Herzsprung), der er mit einem Manuskript imponieren möchte, das er gar nicht selbst verfasst hat. Doch Marie ist begeistert und sieht den schüchternen Kellner plötzlich mit anderen Augen. Ohne Davids Wissen schickt sie das Manuskript an einen Verlag und in kurzer Zeit wird der „Schwindler“ zu einem Literaturstar wider Willen. Die öffentlichen Auftritte und die Lesereise bescheren dem neuen Star, der eigentlich überhaupt nichts von Literatur versteht, eine Peinlichkeit nach der anderen. Und plötzlich taucht da auch noch jemand auf, der behauptet, er sei der wahre Autor von LILA LILA…..

„Fern der üblichen deutschen Fernsehästhetik und mit phantastischen Hauptdarstellern (Daniel Brühl und Hannah Herzsprung) erzählt der Film mit bewundernswerter Lockerheit diese Geschichte von Liebe und Lüge als smarte, scharfe Satire auf den Wahnsinn des Buchmarktes, aber auch als ganz und gar unzynische und unkitschige Romanze. Ein Genuss.“
KulturSPIEGEL

Text: Regina Nickelsen (Colón Language Center)

Schauen Sie hier den Trailer an: www.youtube.com/watch

Lila Lila
Deutschland 2009
Regie: Alain Gsponer
Lauflänge: 104 Min.