Informationen über das Visum

1. EU-Bürger

EU-Bürger (aus folgenden Ländern: Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Schweden; neue Mitglieder ab 2004: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern) benötigen für die Einreise nach Deutschland lediglich einen gültigen Personalausweis.

2. Bürger aus allen anderen Ländern

Bürger aus allen Nicht-EU-Ländern benötigen prinzipiell erst einmal ein Visum. Für Besuchsaufenthalte von bis zu 3 Monaten pro Halbjahr benötigen Angehörige der Staaten kein Visum, für die die Europäische Gemeinschaft die Visumpflicht aufgehoben hat (Andorra, Argentinien, Australien, Bermuda, Bolivien, Brasilien, Brunai, Bulgarien, Chile, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Island, Israel, Japan, Kanada, Kroatien, Liechtenstein, Macao, Malaysien, Mexiko, Monaco, New Zealand, Nicaragua, Norwegen, Panama, Paraguay, Rumänien, San Marino, Singapur, Süd-Korea, Schweiz, Uruguay, USA, Venezuela).

Staatsangehörige von allen anderen Ländern (z.B. China, Indonesien, Indien, Jugoslawien, Russland, Taiwan, Thailand, Türkei - und viele mehr) müssen grundsätzlich das Visum vor der Einreise beantragen, selbst wenn der Aufenthalt kürzer als 3 Monate ist (siehe auch http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/willkommen/einreisebestimmungen/liste_html).

Für Aufenthalte über drei Monate sind alle Ausländer grundsätzlich uneingeschränkt visumpflichtig. Das Visum muss immer vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung beantragt werden. Es bedarf der Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland. Zuständig ist die Ausländerbehörde des Ortes, an dem der Ausländer seinen Wohnsitz nehmen wird. Ausgenommen sind Angehörige der EU- und EWR-Staaten sowie der Schweiz, Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika, die die erforderliche Aufenthaltsgenehmigung auch nach der Einreise einholen können.

3. Antragsverfahren

Der Visumantrag ist vom Antragsteller grundsätzlich persönlich bei der Auslandsvertretung an seinem Wohnort mit allen erforderlichen Unterlagen einzureichen. Um zeitaufwendige Nachforderungen zu vermeiden, sollten Reisende sich rechtzeitig vor Reisebeginn mit der zuständigen Auslandsvertretung in Verbindung setzen und sich nach den jeweiligen örtlichen Besonderheiten in Bezug auf die Visumaustellungsmodalitäten erkundigen. Siehe auch: www.auswaertiges-amt.de

4. Bearbeitungsdauer

Im Regelfall benötigen die Auslandsvertretungen zwischen zwei und zehn Arbeitstagen, um über einen Antrag für ein Visum für einen kurzfristigen Aufenthalt zu entscheiden (als Tourist oder Gast). Bei einem Antrag für ein Visum, das zu einem längerfristigen Aufenthalt oder zur Studienaufnahme berechtigt, muss mit einer mehrmonatigen Bearbeitungszeit gerechnet werden . Bitte beantragen Sie Ihr Visum rechtzeitig!

5. Sprachschul-Visum

Das Studenten-Visum (zum Zwecke des Erlernenens der deutschen Sprache) muss grundsätzlich vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung beantragt werden.

Es bedarf der Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland. Zuständig ist die Ausländerbehörde des Ortes, an dem der Ausländer seinen Wohnsitz nehmen wird. Ausgenommen sind Angehörige der EU- und EWR-Staaten sowie der Schweiz, Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika, die die erforderliche Aufenthaltsgenehmigung auch nach der Einreise einholen können.

Sprachschüler, die an einem Sprachkurs im Colón Language Center teilnehmen möchten und ein Sprachschul-Visum beantragen müssen, melden sich bitte für den Intensivkurs Deutsch 5x5 (25 Wochenstunden vormittags oder nachmittags) an. Nachdem Colón die Anmeldung und die Anzahlung (siehe Anmeldebedingungen) erhalten hat, erhält der Teilnehmer die offizielle Anmeldebestätigung für den Visumsantrag. Dieses Dokument muss der Botschaft im Original vorgelegt werden.

6. Besucher-Visum

Durch die Regelungen des Schengener Durchführungsübereinkommens berechtigen diese Visa grundsätzlich auch zu Aufenthalten bis zu 3 Monaten pro Halbjahr ohne Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in: Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien; Luxemburg; den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien.
Der Antragsteller muss nachweisen, dass sein Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland finanziell abgesichert ist. Er darf für seinen Besuch keine öffentlichen Mittel in Anspruch nehmen. Kann er Reise und Aufenthalt nicht aus eigenen Mitteln finanzieren, kann sich auch ein in Deutschland wohnhafter Gastgeber verpflichten, für alle aus dem Aufenthalt des Gastes in Deutschland entstehenden Kosten einschließlich der Kosten für eventuelle Krankenbehandlungen aufzukommen. Zuständig für die Aufnahme einer solchen Verpflichtungserklärung nach §§ 82 ff. AuslG sind regelmäßig die deutschen Ausländerbehörden am Wohnort des Einladers.

7. Krankenversicherung

Colón arbeitet mit der HanseMerkur Reiseversicherung AG zusammen. HanseMerkur Reiseversicherung AG, Zentralvertrieb Business, Neue Rabenstr. 28, 10352 Hamburg, Tel. 040-4119-2065, Fax 040-4119-3229, e-mail: reiseservice(at)hansemerkur.de ("Travel Care Pass"). Colón hat mit der HanseMerkur einen Sammelvertrag, der sehr preiswerte Versicherungen für unsere Sprachschüler beinhaltet.