Wissenswertes

St. Michaelis Kirche
Die Landungsbrücken

Freie und Hansestadt Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist ein Stadtstaat (Bundesland), hat den drittgrößten internationalen Hafen Europas und eine Gesamtfläche von über 750 Quadratkilometern.

Das Leben im „Venedig des Nordens“, von Einwohnern auch „Perle des Nordens“ genannt, offiziell aber in der Freien und Hansestadt Hamburg wird stark geprägt von Wasser, Hafen und Seefahrt. Zahlreiche Fleete und Kanäle der Alster, Elbe und Bille durchziehen die Stadt. Mit insgesamt 2.300 Brücken (Venedig: 450) ist Hamburg deshalb auch die brückenreichste Stadt Europas. Die beiden innerstädtischen Seen, Binnen- und Außenalster, verleihen dem Stadtzentrum sein besonderes Flair. Das gewaltige Rathaus, die prächtigen Kontorhäuser der alten Kaufleute sowie die Lagerhäuser der Speicherstadt, die wir regelmäßig mit unseren Schülern erkunden, erinnern an die hanseatische Handelstradition.

Vor allem prägt der Hamburger Hafen, das Leben in Hamburg. Als drittgrößte Hafenstadt Europas pflegt Hamburg internationale Handelsbeziehungen und Partnerschaften zu Ländern der ganzen Welt. Der traditionelle Handel sorgt zudem für die maritime Atmosphäre und weltoffene Mentalität der Einwohner. Gegenwärtig beheimatet Hamburg über 10.000 internationale Handelsunternehmen, 100 Konsulate und 255.000 ausländische Mitbürger aus 182 Ländern. Stolz nennen die Hamburger ihren Hafen auch Deutschlands >>Tor zur Welt<<.

Wohnhäuser in der Hafen-City

Die neue Hafen-City

Um den sich stets vergrößernden Hamburger Hafen entsteht derzeit Hamburgs Jahrhundert-Projekt – die Hafen-City. Das neue Stadtviertel liegt mit einer Gesamtfläche von 155 Hektar im Südwesten Hamburgs. Es bietet nach seiner Fertigstellung eine eigene U-Bahn Linie, Philharmonie, Universität sowie diverse neue Hotels, Museen, Parks und vieles mehr.

Wetter in Hamburg

In Norddeutschland herrscht ein kontinentales Klima. Das heißt die Winter fallen kalt und die Sommer warm aus. Schülerinen und Schüler aus dem Ausland sollten geeignete Kleidung für die entsprechende Jahreszeit in Hamburg mithaben.

Öffnungszeiten in Hamburg

Wenn man neu in einer Stadt ist, kennt man sich noch nicht so gut aus und weiß vor allem die Öffnungszeiten der Geschäfte nicht. In Hamburg gibt es viele Kioske und Supermärkte, die 24/7 geöffnet sind. Das berühmteste Beispiel ist die "Kieztanke" an der Reeperbahn, die seit dem 2. Weltkrieg ununterbrochen geöffnet ist. Allerdings ist das nicht überall der Fall. Da kann es schonmal passieren, dass man unerwartet vor verschlossenen Türen steht. Um dem vorzubeugen kann man sich im Vorhinein bei Öffnungszeitenportalen wie nochoffen.de informieren und so seine Anreise und den Aufenthalt besser organisieren.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Hamburg gelten als äußerst zuverlässig und sicher. Der sogenannte HVV (Hamburger Verkehrsverbund) bietet drei U-Bahn Linien (ab 2011 kommt die U-Bahn 4), sechs S-Bahn Linien, drei AKN-Linien (Altona-Kaltenkirchen-Neumünster) sowie zwölf Regionalbahnlinien und 795 Buslinien an.

Das Franzbrötchen

Bestimmte Redewendungen, Speisen oder Getränke finden Sie nur in unserer schönen Hansestadt. Worte wie "Alster", "Fleet" oder "Franzbrötchen" lösen auch bei vielen Deutschen zunächst Verwunderung aus. Dabei verbergen sich hinter diesen typisch Hamburger Besonderheiten zumeist interessante und erzählenswerte Geschichten. Wir haben für Sie einen kleinen Katalog mit Erklärungen zu typischen Eigenheiten zusammengestellt. 

 

Die Hansekogge

Die Hanse

"Freie und Hansestadt Hamburg" - so lautet der offizielle Name der Stadt Hamburg. Die Bezeichnung "Hansestadt" weist dabei auf die ehemalige Mitgliedschaft zur Hanse hin, einem mächtigen Städtebund gegen Ende des Mittelalters.

Die Mitgliedschaft im Hansebund verhalf durch Verfolgung gemeinsamer Handelsinteressen vielen Städte zu hohem Ansehen und Wohlstand. Ca. 200 Mitgliedsstädte zählten dazu, darunter auch Lübeck, Rostock, Bremen, Danzig und Riga. Der Begriff Hanse selbst leitet sich aus dem althochdeutschen Wort Hansa ab und bedeutet  "Gemeinschaft, Gruppe, Vereinigung".

Der wachsende Handel zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert wirkte sich sehr auf die damalige Architekur und Kultur der Hansestadt Hamburg aus. Im Stadtbild selbst ist aus dieser Zeit jedoch kaum etwas geblieben, anders als in Lübeck, Rostock und Bremen. Eines jedoch haben die Hamburger bis in die Gegenwart erhalten: den "Hanseatischen Kaufmann". Dieser verkörpert einige Tugenden: er ist traditionsbewusst  und ehrlich, direkt aber nie indiskret.

The Fab-Four return to Hamburg

Die zweite Heimat der Beatles ist definitiv die Reeperbahn in Hamburg. Die damals noch unbekannten Beatles spielten Anfang der 60er Jahre in kleinen Nachtlokalen, u.a. auch im berühmten Star-Club, im Indra Club und im Kaiserkeller. Zwischen ihren Reeperbahn-Gigs begegneten Sie auch ihrem zukünftigen Drummer Ringo Star, der den bis 1960 eingesetzten Schlagzeuger Pete Best ablöste. In einem späteren Interview berichteten die Beatles auch woher sie ihren berühmten Haarschnitt, die sogenannte Pilzkopf-Frisur, her hatten. Sie ließen sich dabei von einem deutschen Fotografen inspirieren, der ihnen bei Fotoaufnahmen in Hamburg begegnete und die Frisur selbst trug. Wenige Tage nachdem die Beatles Hamburg wieder verließen, landeten sie 1961 mit ihrem Titel "I Want To Hold Your Hand" einen Nummer-Eins-Hit im Vereinigten Königreich.

Heute, 40 Jahre später, errichtet der Radio-Sender Oldie 95.0 in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg an der Ecke Reeperbahn-Große Freiheit den Beatles ein Denkmal. Das Monument in Form einer riesigen Schallplatte (29 Meter Durchmesser) zeigt die Beatles als Skulpturen in der Mitte.